
„Immer anders – 50 Jahre FKN“ – das Jubiläumsjahr hat begonnen!
Mit einem feierlichen Auftakt ist die Freie Kunstakademie Nürtingen am 8. Juni 2026 fulminant in ihr Jubiläumsjahr gestartet. Denn genau 50 Jahre zuvor, am 8. Juni 1976, fand die Gründungsversammlung des Vereins der Freien Kunstschule Nürtingen statt – im Nebenzimmer des damals noch ganz neuen Hotel Vetter.
Genau an diesem Ort wurde im Laufe eines außergewöhnlichen Abends dem Moment gedacht, an dem die FKN das Licht der Welt erblickte. Der performativen Lesung des Gründungsprotokolls folgte in vielen Bildern und Gesprächen mit ehemaligen und aktuellen Akteur*innen ein Parcours durch fünf Dekaden FKN-Geschichte – und brachte das Jubiläumsmotto „immer anders“ in all seiner Vielfalt und Fülle zu Bewusstsein.
Prof. Jürgen Thies berichtete als Mitglied des Gründungsteams direkt aus der Zeit, als der Bildhauer H. K. Türk gemeinsam mit einem Kreis von Engagierten die noch Freie Kunstschule Nürtingen genannte Ausbildungsstätte ins Leben rief. Damals wie heute mit dem Anspruch, allen Menschen die Möglichkeit eines Kunststudiums zu bieten – ohne Beschränkungen durch Schulabschlüsse oder Altersgrenzen. Und Oberbürgermeister Dr. Johannes Fridrich würdigte in seinem Grußwort, wie die „von der FKN ausgehende Kreativität, Inspiration und Leidenschaft“ die Stadt prägten: „Die FKN ist ein kultureller Schatz … wir brauchen die FKN“.
Da der feierliche Auftakt im Hotel Vetter aus Platzgründen begrenzt war, fand parallel ein Studierendenfest in und vor der Fabrik statt – mit Live-Musik, Tanz und Leckereien. Sowie einem symbolischen Akt: die Pflanzung einer Felsenbirne mit Kompost aus dem hauseigenen FKN-Lab. Ein gelungener Start in das Jubiläumsjahr, das mit vielen Veranstaltungen aufwartet, bis es am 2. Mai 2027 – genau 50 Jahre nach Beginn des Schulbetriebs – seinen Höhepunkt finden wird.

Zum Bericht der Nürtinger Zeitung über die Auftaktfeierlichkeiten:
https://www.ntz.de/artikel_50-jahre-fkn-in-nuertingen-auftakt-des-jubilaeumsjahrs-an-historischem-ort.html

© Andreas Warausch

© ralph klohs photographie

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